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Internationaler Saisonabschluss |
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29.09.2009 |
 Mit dem Postfinance Sprint hat an diesem Wochenende die Weltcup-Saison geendet. Damit ist nun auch ein intensiver Monat zu Ende gegangen. Auf zehn Tage Trainingslager in Trondheim als Vorbereitung für die WM im nächsten Jahr folgten die Schweizermeisterschaften im Sprint und der Langdistanz. Danach lief ich in Estland an den Militärweltmeisterschaften bevor eben der Weltcup-Final in Zürich stattfand.
Mit dem internationalen Saisonabschluss in Zürich bin ich mässig zufrieden. Zwar können sich ein zehnter und ein fünfter Platz sehen lassen. Doch wenn man bedenkt, dass ich nur gerade sechst- respektive viertbester Schweizer war… Damit wäre ich an einer Schweizermeisterschaft nicht zufrieden.
Im Mitteldistanzlauf unterliefen mir einige kleine Fehler zu Beginn des Rennens, die mir unterwegs gar nicht wirklich bewusst waren. Seit Anfangs Woche fühlte ich mich zudem aufgrund einer Erkältung etwas angeschlagen und hatte vor allem in den Steigungen zu kämpfen. Bis am Wochenende war ich zwar wieder ziemlich fit, doch kann eben eine kleine Einschränkung am Schluss den Unterschied ausmachen. Die Enttäuschung war auf jeden Fall recht gross, als ich ins Ziel kam und hörte, dass ich nur gerade auf dem siebten Zwischenrang einlief. Am Ende wurde ich zehnter und mir blieben deshalb nur noch kleine Chancen auf einen Podestplatz im Gesamtweltcup.  Für den Sprint wollte ich deshalb von Beginn weg am Limit laufen und angreifen. Mit einem sehr guten Resultat wäre ein Podestplatz im Gesamtweltcup nicht unmöglich gewesen. Am Ende reichte es für den fünften Rang. Ich war sehr gut gestartet, verlor dann aber auf der Schlussschlaufe zweimal etwas Zeit. Zu Posten 15 wählte ich eine leicht langsamere Route und zu Posten 21 verpasste ich eine Gasse. Ein Highlight ist der Saisonabschluss in der Schweiz aber trotzdem immer wieder. Die Stimmung ist einmalig im Weltcup und es macht wirklich Spass vor einer solchen Kulisse um Sekunden zu kämpfen. Das motiviert auch für ein gutes Wintertraining! Seit einer Woche bin ich wieder zurück im Studium. Ich habe die Masterarbeit in Angriff genommen und werde meine Prioritäten bis Ende Januar deshalb wieder etwas verlagern. Natürlich kann ich daneben auch gute Trainingsumfänge erreichen und eine Basis für die Saison 2010 legen.
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